Einen „gebrauchten“ Tag erwischten die Damen 1 am vergangenen Samstag im Spiel gegen Nabburg/Schwarzenfeld. Lag es an der langen Anreise in die Oberpfalz, oder am doch sehr ausgedünnten Kader, in dem einige Spielerinnen zusätzlich gesundheitlich angeschlagen waren? Fakt ist, das es wohl die bis dato schlechteste Leistung der Mädels von HSG-Coach Marcus Thalhäuser in der laufenden Oberliga Saison war.
Von Anfang an fand die HSG wenig Lösungen gegen die gegnerische Abwehr und sorgte so dafür, dass der Gegner oftmals durch einfaches Umschaltspiel zu schnellen Toren kam. Und auch die sonst so stabile HSG-Abwehr war an diesem Abend ungewohnt löchrig. So konnte Alina Klöckner im HSG-Tor zwar noch die eine oder andere Einwurf Chance der Gastgeber verhindern, wurde aber am Ende zu oft von Ihren Vorderleuten alleine gelassen.
Mit einem 8-Tore Rückstand ging es für die HSG in die Halbzeitpause.
Wohlwissend um die schlechte Leistung der ersten Halbzeit, wollten die HSG-Damen in der zweiten Spielhälfte nochmal alles geben um das Ergebnis etwas ausgeglichener zu Gestallten. Doch dies war leider an diesem Abend ein unmögliches Unterfangen. Zwar konnte man in der zweiten Spielhälfte 14 Tore erzielen, doch die Fehlerquote in Angriff und Abwehr war an diesem Abend einfach zu groß, um hier nochmal Spannung in die Partie zu bekommen. Nabburg/Schwarzenfeld lies auch zu keinem Zeitpunkt der Partie nach und konnte somit einen klaren 41:25 Sieg für sich verbuchen, der in dieser Höhe auch absolut verdient war.
Die HSG wird die kommende spielfreie Woche nutzen, um den angeschlagenen Spielerinnen die Chance der Regeneration zu geben um dann in den letzte beiden Spielen im Kalenderjahr 2025 (29.11. in Wendelstein und 06.12. in Bergtheim) nochmal 100% geben zu können!
Es spielten für die HSG Volkach: Lena Dutz 9/4, Wilma Ziegler 5/2, Adriana Jäcklein 4, Julia Wagner-Klinger 3, Elisa Ulrich 1, Selina Golm 1, Carlotta Müller 1, Rebecca Schuster 1, Alexandra Liebenstein, Larissa Höhn, Nicole Thalhäuser, Alina Klöckner TW
(mt)
